29.04.2004 - Vernissage im Klinikum Jena

 

"Cornelia Carnarius ist OP-Schwester in der Jenaer Universitätsklinik für Urologie und begann Ende 2000 mit der Malerei.
Aus dem anfänglichen Probieren in den eigenen 4 Wänden für den Eigenbedarf entwickelte sich eine Leidenschaft, in der die Künstlerin ihren Gefühlen, Wünschen und Sehnsüchten Ausdruck verleiht. Phantasie und Wirklichkeit, Ängste und Hoffnungen bestimmen den Inhalt ihrer Bilder.
Cornelia Carnarius hat bereits auf ihrer ersten Ausstellung eines ihrer Bilder zu Gunsten der Kinder von Tschernobyl versteigert. Sie wird dies auch auf dieser Vernissage tun und den Erlös wieder dem Tschernobyl-Verein Jena e.V. 

 

 _________________________

 

 29.11.2005 - Neue Austellung

 

Nachdem bereits am Freitag die Karl-Heinz Janke Ausstellung verschwunden war hat sich nun eine Ausstellung der Bilder von Cornelia Carnarius (sh. auch hier) im Foyer des Turmes etabliert.

 

 

Wenn ich das richtig gelesen habe, ist Cornelia Carnarius eine OP-Schwester im Bereich Urologie hier an der Uniklinik in Jena und malt in ihrer Freizeit.Solche modernen Darstellungsformen sind natürlich immer eine Frage des Geschmacks, daher spare ich mir einfach mal eine Bewertung ihrer Bilder. Gesagt sei aber: Diese Bilder gefallen mir immer noch besser als die aus der Ausstellung vom September.

 

 _________________________


 08.04.2006 - Gelungene Vernissage in der Magdalaer Kirche

 

 

Über 600,- Euro für soziale Projekte

Von der Vernissage am Samstagabend in der Magdalaer Stadtkirche waren alle begeistert. Aus nah und fern waren die Gäste der Einladung gefolgt. Farbenfroh strahlten die Bilder der Jenaer Künstlerin Cornelia Carnarius an den Wänden des ehrwürdigen Gotteshauses. Der Magdalaer Gospelchor umrahmte die Veranstaltung zauberhaft und sorgte für eine „himmlische Atmosphäre“. Pfarrer Martin Krautwurst eröffnete nach den Grußworten die Versteigerung mit den Worten: „Kirche ist immer auch Kirche für andere“ und erläuterte den Hintergrund der Versteigerung im Gotteshaus. „Eigentlich ist es nur eine andere Form der Kollekte, mit der ein würdevolles Leben den Kindern ermöglicht werden soll“. Zwei Studentinnen aus der Region um Tschernobyl werden über die Magdalaer Kirchgemeinde seit drei Jahren mit einem Stipendium unterstützt. Ohne diese finanzielle Hilfe wäre ein Studium für sie nicht möglich gewesen. Der zweite Teil der Einnahmen geht an die Jenaer Kinderhilfestiftung, dessen Arbeit Prof. Zintl den Gästen vor Ort erläuterte. Mit den Spenden werden zusätzliche Fachkräfte in der Kinderklinik finanziert, die für die Arbeit unerlässlich ist. Die wachsende Erfolgsquote im Heilungsprozess der Kinder in der Jenaer Kinderklinik spricht für sich. „Wenn ein Kind an Krebs erkrankt, verändert sich für die betroffene Familie, das ganze Leben. Da ist es besonders wichtig, dass man professionelle Hilfe und Begleitung bekommt“, erläuterte die Künstlerin ihr Anliegen. Über 600 Euro kamen an diesem Abend durch die Versteigerung zusammen.

 

 _________________________

 

16.01.2009 - Neue Austellung im Jenaer Verwaltungsgebäude

 

 

 

 

Die Ausstellung „Kunst in Form und Farben“ ist seit Freitag, 16. Januar, im Verwaltungsgebäude Am Anger 15 zu sehen. Cornelia Carnarius stellt sieben großformatige Bilder aus. Die Lehrerin an der Berufsbildenden Schule für Gesundheit und Soziales betreibt die Malerei als Hobby. Ihre Liebe zur Kunst mit Farben und Formen fand die 46-Jährige bei der Gestaltung der eigenen vier Wände. Es entstand eine Leidenschaft zur Malerei, in der Cornelia Carnarius ihren Gefühlen, Wünschen und Sehnsüchten Ausdruck verleiht. Die Ausstellung in der Stadtverwaltung ist bis zum 5. Juni während der Öffnungszeiten für die Öffentlichkeit zugänglich. (bag)

 

_________________________

 

 

28.09.2013 - Allgemeiner Anzeiger

 

Weimar: Ilmtalstraße 39 | Es ist farbenfroh geblieben in der Ilmtalstraße 39 in Taubach. Nur die Materie hat sich verändert. Einst warteten hier bunte Blumensträuße auf ihre Käufer. Heute malt Cornelia Carnarius im ehemaligen Floristikgeschäft ihre großformatigen Bilder. Für die gelernte Krankenschwester ist es eine Heimkehr. Bereits Anfang der 90er-Jahre war sie hier zu Hause, bis sie ins neu gebaute Haus nach Jena zog. Nun ist sie wieder da – allerdings nicht zum Wohnen, sondern zum kreativen Arbeiten.

 



Das neue Haus in Jena führte sie strenggenommen zurück. „Wir hatten alle Wände weiß gestrichen“, erinnert sich Cornelia Carnarius. Bilder sollten Farbe ins Spiel bringen. Doch was gefiel, hing schon in vielfachen Ausführungen anderswo. Klee, Hundertwasser: Ihre Werke gibt es in unzähligen Reproduktionen. „Das könntest Du auch selbst machen“, schlug Ehemann Dirk vor. Die Leidenschaft seiner Frau fürs Malen war geweckt. Inzwischen gab es bereits einige Ausstellungen mit ihren Werken, die es hinaus in die weite Welt geschafft haben. „Ein Bild hängt sogar in Kanada, in der Nähe von Toronto“, so die Künstlerin, die ihr Handwerk autodidaktisch erlernte.


Da zu Hause der Platz zum Malen nicht mehr ausreichte, suchte sie ein Atelier. In Taubach fand sie es. Nun kann sie auch Ölfarben verwenden. Es gibt genügend Raum fürs notwendige Trocknen. Bei aller Freude und Erfolg: Das Malen ist und bleibt ein Hobby. Es ist Ausgleich zum Arbeitsalltag, der längst nicht mehr durch den Krankenhausrhythmus bestimmt wird. Mittlerweise hat Cornelia Carnarius ein Studium für Pflegemanagement an der Fachhoch­schule in Jena aufgenommen. Derzeit schreibt sie ihre Bachelorarbeit. Beruflich hat sie ihr Weg nach Gera geführt. Hier leitet sie eine Niederlassung des Deutschen Erwachsenenbildungs­werkes. Doch mit Umbrüchen und Neuanfängen soll noch lange nicht Schluss sein. „Ich möchte gern noch Theo­logie ­stu­dieren“, sagt sie. Ein nachvollziehbarer Wunsch, schließlich war ihr Vater ­Ludwig Krautwurst lange ­Jahre Pfarrer in Jena-Göschwitz. Ihr Bruder Martin ist Pfarrer in Magdala. Als ausgebildete Lektorin hält sie in dessen Kirchenkreis bereits Gottesdienste ab und predigt. Auch dieser Studienwunsch wird wohl kein unerfüllter bleiben.

Doch zuvor soll das Atelier eröffnet werden. Dazu sind Gäste willkommen. Am 28. September, von 10 bis 18 Uhr kann man mit Cornelia Carnarius ins Gespräch kommen.

 

 

_________________________

 

16.10.2013 - Ostthüringer Zeitung (OTZ)

 

 

Die Jenaer Künstlerin Cornelia Carnarius mit zwei ihrer Arbeiten.Foto: Ulrike Kern Die Jenaer Künstlerin Cornelia Carnarius mit zwei ihrer Arbeiten.Foto: Ulrike Kern

Jena "Meinen Stil kann ich gar nicht recht beschreiben", sagt Cornelia Carnarius und lächelt. Sie denke nicht großartig nach, die Ideen fließen einfach spontan. Auffallend oft finden sich allerdings Städte oder eine Skyline als Motiv ihrer Bilder, mal abstrakt, mal realistisch. "Auf jeden Fall aber bunt und am liebsten großformatig", ergänzt sie. Dieses raumfassende Arbeiten ist der 51-jährigen Jenenserin jetzt viel besser möglich, seit sie Ende September ein eigenes, großes Atelier in Taubach/Weimar bezogen hat. Wenn sie Zeit findet, ist sie da, in ihrem neuen, rund 100 Quadratmeter großen Domizil, arbeitet und empfängt Besucher. Das Interesse, das der vierfachen Mutter für ihre Bilder und ihr Atelier entgegenschlägt, überrascht und motiviert sie stets aufs Neue. "Es ermutigt mich, meine Arbeiten weiter auszustellen." Das hat sie schon vielfach getan, im Jenaer Jembo-Park, im Klinikum und Verwaltungsgebäude in Jena, der Kirche in Magdala, im Landgrafenhaus und Intershop-Tower, sogar im Allgäu. Oft versteigert die hilfsbereite Künstlerin ihre Arbeiten, spendet das Geld einem guten Zweck oder sozialen Projekten wie dem Tschernobylverein oder der Jenaer Kinderkrebshilfestiftung beispielsweise. Sie weiß, was betroffene Eltern und Kinder durchmachen und brauchen, hat selbst 1987 ihren ältesten Sohn durch einen Unfall verloren. Zum Malen ist Cornelia Carnarius erst spät gekommen - im Jahr 2000. Als älteste Tochter des Göschwitzer Pfarrers Ludwig Krautwurst geht sie zunächst, wie sie sagt, den klassischen Weg und wird OP-Schwester in Jena. Sie widmet sich zunächst ganz dem Beruf und ihren Kindern. Später wird für die ganze Familie in Jena ein Haus gebaut, die Wände bleiben bewusst weiß. "Doch es gab keine Bilder zu kaufen, die ich mir hätte aufhängen wollen. Also habe ich selbst begonnen, zu malen", schildert sie ihre künstlerischen Anfänge. Malen wird zum Hobby, zu ihrem Mittel, Gefühl und Gedanken auszudrücken, Ängste und Hoffnungen zu verarbeiten. Parallel treibt sie die berufliche Laufbahn voran, beginnt 2010 berufsbegleitend ein Studium im Pflegemanagement an der FH Jena, schreibt derzeit an ihrer Bacelor-Arbeit und hat seit zwei Jahren die Projektleitung des Deutschen Erwachsenen-Bildungswerk in Gera inne. Wer sich für die Arbeiten von Cornelia Carnarius interessiert, ist in ihrem Atelier stets gern gesehen, kann aber auch über ihre Homepage Kontakt aufnehmen unter www. cornelia-carnarius.de .

Ulrike Kern / 16.10.13 / OTZ
 

_________________________